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5 Gründe, warum Mitarbeitende individuelle Einzelcoachings als Unternehmensbenefit schätzen

  • Autorenbild: Carina Schmitz
    Carina Schmitz
  • 23. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Die Erwartungen an moderne Arbeitgeber verändern sich – und damit auch das Verständnis davon, was ein sinnvoller Benefit ist. Modelle wie das Human-Deal-Framework von Gartner zeigen, dass Mitarbeitende zunehmend menschenzentrierte, ganzheitliche und flexible Unterstützungsangebote bevorzugen.

Individuelle 1:1-Coachings können für Unternehmen eine Option sein, Mitarbeitenden einen geschützten Raum zu bieten, um Herausforderungen zu reflektieren, Prioritäten zu klären und eigene Handlungsoptionen zu erkennen.

Im Folgenden beleuchtet dieser Artikel fünf Gründe, warum Mitarbeitende solche Angebote als wertvoll erleben könnten – und warum Arbeitgeber, die in personalisierte Unterstützungsformate investieren, häufig als moderner und attraktiver wahrgenommen werden.


Home Office Situation als Symbol für Mitarbeiterentwicklung und Coaching-Kultur

1. Individuelle Coachings sprechen echte Bedürfnisse an – nicht allgemeine Annahmen

Viele Unternehmen investieren in Benefits, die aus Unternehmenssicht sinnvoll erscheinen – Fitnessangebote, Obstkörbe etc. Laut Gartner geben jedoch 67 % der Mitarbeitenden an, dass ihre Organisation ihre tatsächlichen Bedürfnisse nicht versteht.

Einzelcoaching kann hier aus folgenden Gründen als Antwort dienen:

  • Autonomieförderung: Mitarbeitende entscheiden selbst, welche Thema-Bearbeitung gerade den größten Benefit für sie bietet

  • der Coaching-Prozess an ihre persönliche Lebenssituationen angepasst ist

  • kein „One-size-fits-all“ entsteht


2. Coaching kann einen vertraulichen Reflexionsraum bieten

Viele Belastungen entstehen nicht durch fehlende Ressourcen, sondern durch fehlende Räume, um Wünsche, Ziele, Konflikte oder Rollenanforderungen reflektieren zu können.

Ein Einzelcoaching ermöglicht:

  • vertrauliche Gespräche außerhalb des Teams

  • Raum für unterschiedliche Perspektiven

  • die Möglichkeit, eigene Verhaltens- und Denkmuster zu erkennen

  • eine neutrale Person ohne Unternehmensinteressen

Für Unternehmen bedeutet das: Mitarbeitende können Herausforderungen sortieren, bevor sie sich im Arbeitskontext verfestigen oder eskalieren.

Für Mitarbeitende: Es entsteht ein sicherer Ort, an dem Themen ohne Bewertung angeschaut werden dürfen.

3. Individuelle Unterstützung kann als Zeichen echter Wertschätzung wahrgenommen werden

Viele Menschen fühlen sich im Unternehmenskontext nicht ganzheitlich als Mensch gesehen. Individuelle Coachings können hier ein Signal senden. Es gibt Mitarbeitende, die berichten, dass sie solche Angebote als wertschätzend erleben, da sie zeigen, dass der Arbeitgeber individuelle Bedürfnisse ernst nimmt.

Unternehmen, die Einzelcoachings als Benefit einführen, können dies in Mitarbeitendenbefragungen sichtbar machen, indem sie Entwicklungen rund um Aussagen wie diese beobachten:

  • „Ich fühle mich als Person ernst genommen.“

  • „Ich habe das Gefühl, meinem Arbeitgeber wichtig zu sein.“

  • „Ich merke, dass mein Wohlbefinden wirklich zählt.“

Solche Wahrnehmungen können einen Einfluss auf Engagement, Zufriedenheit und Bindung haben – und werden in modernen Employee Engagement-Strategien als Indikatoren betrachtet.

4. Coachings können Orientierung in Phasen von Veränderung geben

Veränderungen – ob beruflich oder privat – gehören zum Arbeitsleben dazu: neue Rollen, neue Teams, neue Erwartungen, Lebensübergänge, hybride Arbeitsformen, Care-Verantwortung.

Einzelcoachings können Mitarbeitende unterstützen, indem sie:

  • eigene Prioritäten neu sortieren

  • Umgang mit Unsicherheiten erkunden

  • persönliche Stärken bewusster machen

In einer Zeit, in der viele Unternehmen Transformationen durchlaufen, kann dieser individuelle Orientierungsraum sehr wertvoll empfunden werden.

5. Individuelle Coachings ermöglichen selbstbestimmtes Lernen statt Pflichtschulungen

Viele Weiterbildungen sind standardisiert und wirken für Mitarbeitende eher wie „Pflichtprogramme“. Coaching hingegen ist:

  • freiwillig und auf einem individuellen Veränderungswillen basierend

  • flexibel nutzbar

  • relevant für die eigene Entwicklung

Mitarbeitende können ihre eigenen Themen einbringen – ob Konflikte, Kommunikation, Vereinbarkeit, Fokus, Selbstorganisation oder Fragen zur Rollenidentität. Damit fühlen sich Coachings häufig relevanter an als generische Trainings.

Fazit: Individuelle Coachings können moderne Arbeitgeberkultur sichtbar machen

Unternehmen, die Einzelcoaching als Benefit anbieten, senden ein starkes Signal:

  • Sie investieren holistisch in Menschen.

  • Sie erkennen individuelle Lebensrealitäten an.

  • Sie gestalten zeitgemäße, integrative Arbeitskulturen.


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